Die Hermannsschlacht
EINE REBELLION IM GANZEN HAUS NACH DER TRAGÖDIE VON KLEIST
Der Teutoburger Wald ist ruhig, nur die Geister verstorbener Männer irren umher. Während-dessen spielt Hermann, der Fürst der Cherusker, mit der Welt, die sich gegen ihn aufzustellen scheint. Kleists Drama wurde vom deutschen Nationalismus als Ursprungsmythos vereinnahmt und im Nationalsozialismus ideologisch instrumentalisiert. Was aber, wenn nun Frauen die Erzählung übernehmen? Wenn nicht nur Römer in Bärenfallen gelockt, sondern die alten Geister der Männer vertrieben werden und die Frauen der Welt den Kampf ansagen?
Regie: Solvejg Bauer
Bühne: Christian Held
Ausstattung: Gesa Gröning
Dramaturgie: Max Sauer
Theaterpädagogik: Simone Glatt
Premiere 26. Juni 2027 | Im ganzen Haus